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Meine Noten

Meine Noten

Eine Android-App, die eingescannte und digitale Notenblätter auf dem Tablet anzeigt – mit freihändigem Umblättern per Bluetooth-Pedal.

Entstanden für die Gitarrenbegleitung im Kirchenchor. Das Kernproblem: Beim Spielen sind beide Hände belegt. Umblättern muss deshalb ohne Hände funktionieren, oder mit einer einzigen, blind ausführbaren Berührung.

Web-App (iPhone, iPad & Browser)

Datenschutzerklärung

Funktionen

  • PDF und MusicXML – Scans seitengetreu, digitale Noten als scharfe Vektoren (.xml, .musicxml, .mxl)
  • Textnotizen – Liedtexte oder Akkorde ganz ohne Datei
  • Freihändiges Blättern – Bluetooth-Pedal, Tippzonen oder Knöpfe ◀ ▶ in der Statusleiste
  • Zoom pro Seite – Zwei-Finger-Zoom, wird pro Notenseite gemerkt
  • Setlists – Reihenfolge vorbereiten, am Liedende direkt ins nächste Stück, dort weitermachen, wo man aufgehört hat
  • Suchen, Filtern, Sortieren – in Songliste und Setlists, mit Buchstabenleiste
  • Persönlich – eigener Name im Titel („Flos Noten“) und an den eigenen Notizen
  • Notizen pro Person – eigene und fremde Notizen je Lied, fremde einzeln einblendbar
  • Datensicherung als ZIP – alles sichern, Setlist samt Noten teilen, Sicherungen mit Vergleich einlesen
  • Einstellbar – Statusleiste, Tippzonen, Pedalrichtung, Design (System/Hell/Dunkel)
  • Offline – keine Internetverbindung, keine Android-Berechtigung, kein Konto

Anleitung

Noten hinzufügen

Unten rechts liegen zwei Schaltflächen:

Symbol Funktion
+ PDF oder MusicXML importieren
Stift Textnotiz ohne Datei anlegen

Beim Import wird die Datei in den privaten App-Speicher kopiert. Die Originaldatei kann danach verschoben oder gelöscht werden, ohne dass die App den Zugriff verliert.

Umblättern

Während der Anzeige stehen drei Wege parallel zur Verfügung. Ab Werk sind alle aktiv, in den Einstellungen lassen sie sich anpassen:

Eingabe Vorwärts Rückwärts
Pedal / Tastatur Bild ab, →, ↓, Leertaste, Enter, Leiser-Taste, Medientaste vor Bild auf, ←, ↑, Lauter-Taste, Medientaste zurück
Tippzonen rechte Hälfte des unteren Drittels linke Hälfte des unteren Drittels
Statusleiste oben ▶ ◀

Die oberen zwei Drittel bleiben frei zum Zoomen und Verschieben. Wischen blättert bewusst nicht um, weil es sich mit dem Verschieben einer gezoomten Seite ins Gehege käme.

Die Statusleiste bleibt immer sichtbar und zeigt Lied, Position in der Setlist und Seite. Auf der letzten Seite wird aus ▶ ein ⏭ – der nächste Tipp wechselt das Lied.

Jeder Seitenwechsel wird mit einem kurzen grünen Rand bestätigt. So erkennt man den Pedaltritt auch bei zwei ähnlich aussehenden Seiten, ohne den Blick von den Noten zu nehmen.

Menü

Alles Weitere liegt im Menü oben links: Songliste, Setlists, Einstellungen und – bei geöffnetem Lied – Bearbeiten, Zur Setlist hinzufügen, Liedtext anzeigen und Löschen. Wurde das Lied aus einer Setlist geöffnet, steht darunter die ganze Reihenfolge zum direkten Springen.

Bluetooth-Pedal einrichten

Das Pedal wird in den Android-Einstellungen gekoppelt, nicht in der App. Geeignet sind handelsübliche Modelle, die sich als Tastatur (HID) anmelden.

  1. Pedal in den Kopplungsmodus bringen
  2. Android-Einstellungen → Verbundene Geräte → Neues Gerät koppeln
  3. In der App ein Lied öffnen und einen Tritt testen

Sendet das Pedal einen nicht erkannten Tastencode, lässt sich der tatsächlich gesendete Code über Logcat auslesen und die Liste in SongDetailScreen.kt erweitern.

Setlists

Unter Setlists eine neue Liste anlegen, mit Konzertdatum versehen und Lieder über das Menü an jedem Lied hinzufügen. Listen erscheinen nach Datum sortiert und nach Jahr gruppiert, das nächste anstehende Programm ist hervorgehoben. Alternativ lässt sich nach Titel oder Zuletzt gespielt sortieren und nach kommenden oder vergangenen Terminen filtern. Die Suche findet auch Lieder innerhalb der Setlists.

Eine Setlist merkt sich, bei welchem Lied und welcher Seite sie verlassen wurde, und bietet Fortsetzen an. Nach dem letzten Lied beginnt sie wieder von vorn.

Wird ein Lied aus einer Setlist heraus geöffnet, blättert man am Ende der letzten Seite direkt in das nächste Stück – das Pedal funktioniert also über die gesamte Setlist hinweg. Aus der Songliste geöffnet bleibt die Anzeige an den Liedgrenzen stehen.

Name und Notizen

In den Einstellungen unter Person lässt sich ein Name eintragen. Er erscheint im Titel – aus „Flo“ wird Flos Noten, aus „Hans“ Hans’ Noten – und steht an den eigenen Notizen. Leer bleibt es bei Meine Noten.

Jedes Lied kann Notizen mehrerer Personen tragen, etwa nach dem Einlesen der Sicherung eines anderen Chormitglieds. Die eigene Notiz ist bearbeitbar, fremde lassen sich lesen und löschen. In der Notenansicht sind fremde Notizen zunächst ausgeblendet und pro Person einschaltbar. Wie Personen unterschieden werden – Farbpunkt, Name in der Farbe der Person, Nummer bei gleichen Namen („Anna · 2“) –, legt man unter Notizen anderer fest.

Datensicherung und Austausch

Unter Einstellungen → Datensicherung:

Aktion Ergebnis
Alles sichern ZIP mit allen Liedern, Notendateien, Setlists und Einstellungen
Setlist teilen (Menü einer Setlist) ZIP mit einer Setlist, ihren Liedern und deren Noten
Sicherung einlesen liest beide Arten ein, mit Vergleich zum eigenen Bestand

Gespeichert wird über die Dateiauswahl von Android – in den Download-Ordner, auf einen USB-Stick oder über die Drive-App in Google Drive. Der Dateiname sagt, was drinsteckt: 20261004_Komplett_SM-P610_Flo.zip.

Beim Einlesen wird nichts blind überschrieben. Die App zeigt alle Lieder der Datei, eingeteilt in Gleiche Noten, andere Angaben, Mögliche andere Fassung, Neu und Identisch, und bei Unterschieden die Angaben nebeneinander. Pro Lied: Meins behalten, Aus Sicherung übernehmen oder Beide behalten. Schnellwahlen oben: Alles wie vorgeschlagen, Nur Neue, Alles ersetzen. Setlists verweisen danach auf die eigenen Lieder, ohne Dubletten.

Aus Sicherung übernehmen ersetzt das vorhandene Lied, statt ein zweites anzulegen. Notizen werden dabei zusammengeführt – pro Person bleibt die neuere –, und fehlt die Notendatei in der Sicherung, bleibt die eigene erhalten. Sicherungen aus einer neueren App-Version werden mit einem Hinweis abgelehnt, statt unvollständig eingelesen zu werden.

Gekaufte Noten dürfen meist nicht weitergegeben werden. Setlist teilen weist vor dem Erstellen darauf hin; die Verantwortung liegt beim Nutzer.

Liegt die letzte Sicherung mehr als 30 Tage zurück, erinnert ein Hinweis in der Songliste daran – nie in der Notenansicht.

Einstellungen

Bereich Einstellbar
Statusleiste Liedtitel, Position „Lied x/n“, Seitenzahl, Knöpfe ◀ ▶, Ankündigung ⏭
Umblättern Tippzonen an/aus, Größe (unteres Drittel, untere Hälfte, ganze Höhe), Seiten tauschen, grüner Rand, Titel beim Liedwechsel
Pedal & Tasten Lautstärketasten blättern, Richtung umkehren
Anzeige Bildschirm bleibt an, Zoom pro Seite merken, Design
Person eigener Name für Titel und Notizen
Datensicherung Alles sichern, Sicherung einlesen, Datum der letzten Sicherung
Notizen anderer Farbpunkt, Name in Personenfarbe, Nummer bei gleichen Namen
Hinweise Backup-Erinnerung, Urheberrechtshinweis beim Setlist-Teilen

Ab Werk ist alles eingeschaltet außer den beiden Umkehrungen (Tippzonen tauschen, Pedalrichtung). Die Tippzonen liegen im unteren Drittel, das Design folgt dem System. Bei Notizen anderer ist ab Werk nur Name in der Farbe der Person aktiv.

Technik

Sprache Kotlin
Oberfläche Jetpack Compose, Material 3
Navigation Navigation 3, Navigationsmenü (Drawer)
PDF PdfRenderer (Framework, keine externe Bibliothek)
MusicXML OpenSheetMusicDisplay im WebView, offline als Asset
Speicherung JSON über kotlinx.serialization, Einstellungen per DataStore
Sicherung ZIP mit Manifest und SHA-256-Prüfsummen, java.util.zip
Start SplashScreen-API mit nahtlosem Compose-Startbildschirm
minSdk 26 (Android 8.0)
targetSdk 36

Entwickelt und geprüft für ein 8-Zoll-Tablet (Samsung Galaxy Tab S6 Lite), läuft aber auf Telefonen und größeren Tablets ebenso. Oberfläche auf Deutsch und Englisch.

Selbst bauen

git clone https://github.com/workFLOw42/MeineNoten.git
cd MeineNoten
./gradlew :app:assembleDebug

Für einen Release-Build wird ein Signaturschlüssel benötigt. Die Zugangsdaten gehören in local.properties, die nicht im Repository liegt:

signing.storeFile=C:/Pfad/zu/deinem.jks
signing.storePassword=...
signing.keyAlias=...
signing.keyPassword=...
./gradlew :app:bundleRelease

Die Versionsnummer steht in version.properties und wird nach jedem erfolgreichen bundleRelease automatisch hochgezählt – die Datei gehört deshalb mit ins Repository.

Release-Builds werden mit R8 verkleinert. Die zugehörigen Keep-Rules stehen in rules.keep und sind notwendig – ohne sie würden die Serialisierung der Daten und die WebView-Brücke zu OpenSheetMusicDisplay brechen.

Datenschutz

Die App erhebt keine Daten, fordert keine Berechtigungen an und verbindet sich nicht mit dem Internet. Alle Noten bleiben im privaten Speicher der App auf dem Gerät. Eine Sicherung verlässt das Gerät nur als Datei, die man selbst speichert oder teilt. Details in der Datenschutzerklärung.

Lizenzen

Diese App verwendet OpenSheetMusicDisplay (BSD-3-Clause) zur Darstellung von MusicXML.


by workFLOw42 · ©2026

About

kleine Android App zum verwalten von Noten, erstellen von Setlists, usw

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